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Chateau Petrus - Pomerol |
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Was gibt es zu Petrus zu sagen. Dieser fast 100%ige Merlot (max. 5% Cabernet Franc) straft jeden Lügen, der behauptet, Merlot könne nicht altern. Es ist neben Le Pin der teuerste Wein in ganz Bordeaux und die Weinwelt streitet alljährlich um jede Flasche der 4.000 Kisten, was eigentlich gar nicht so wenig ist. 12 Hektar beträgt die Anbaufläche von Petrus mittlerweile. Ein großer Jahrgang ist aber auch wirklich jeden Euro wert. Dabei ist das Gut so unscheinbar. So war es bezüglich der Gebäude zumindest bis 2004. An diesem Gut sind wohl mehr Besucher vorbei gefahren, als es Interessierte gefunden haben. Letztendlich ist es aber auch egal. Termine auf Petrus gibt es ohnehin keine.
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Weinname |
Jahrg. |
Größe |
Kisten |
Preis/Kiste |
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2011 |
0.750 l |
6er |
in Kürze erhältlich |
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2011 |
0.750 l |
12er |
in Kürze erhältlich |
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Sonderformate: |
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2011 |
1.500 l |
3er |
in Kürze erhältlich |
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2011 |
1.500 l |
6er |
in Kürze erhältlich |
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2011 |
3.000 l |
1er |
in Kürze erhältlich |
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2011 |
6.000 l |
1er |
in Kürze erhältlich |
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91-94 WINE SPECTATOR: "A strong pebbly feel weaves through the crushed damson plum and linzer torte notes, with a sweet spice edge starting to peek out on the bitter cherry–tinged finish. Not tightly knit yet, but shows solid length and concentration for the vintage. Tasted non-blind."
18 RENE GABRIEL: "100 % Merlot. Olivier Berrouet gibt sich in einer Mischung zwischen halbzuversichtlich und ehrlich bei unserem Besuch. Es sei ein
komplizierter Jahrgang gewesen. Mit einem zu trockenen Frühling und Vegetationszyklen, die sich aufgrund des kalten Wetters immer wieder
verzögerten. Es fehlten letztendlich etwa 120 Sonnenstunden bis zum üblichen Erntezeitpunkt. Sie hätten dann noch so lange wie es ging zugewartet.
Man hätte dann bei der Vergärung etwas bremsen müssen um nicht plötzlich mehr Tannine als beim 2010er zu erhalten. Für Olivier Berrouet ist der
Pétrus 2011 klassisch, linear, mit guter Säure und normalem Alkohol. Vielleicht sei er am ehesten mit dem eigenen 2001er vergleichbar.
Tiefes Purpur, satt in der Mitte, Granatschimmer am Rand. Viel Fruchtpower zeigend, Holunder, Cassis, rote Kirschen, helle Edelhölzer und darin
auch eine schön pfeffrige Note aufweisend über dem Nasenbild zeigt sich eine gebundene Süsse. Im Gaumen ist der Wein sehr rotbeerig, das gibt ihm
eine schöne Frische, man spürt die dezent pfeffrige Säure die ihm eine spannende Länge verleiht, im Nachklang sind die Muskeln ziemlich sehnig, die
kernigen Tannine zeigen eine deutliche Strenge und es fehlt ihm für die übliche Genialität an Fett und somit auch an Opulenz. Aus Erfahrung kann
man hier die Hand ins Feuer legen, dass das dann doch noch ein recht grosser Pétrus wird. Ich hatte leidlich Mühe bei dieser Fassprobe körperliche
Emotionen zu spüren."
18,5 ***** DECANTER: "A Pétrus with poise and finesse. Certainly not a blockbuster although deceptive tannic frame under the silky texture. Fresh and energetic on the palate. Plenty of juicy fruit harvested at a perfect pitch."
90-93 PARKER: "Harvested between September 12-27, the fruit-driven 2011 Petrus is atypically forward and already appealing. It reveals lots of mulberry and dark cherry fruit along with surprising tannin. However, the latter component does not interfere with the wine’s classic, structured style. Tipping the scales at 13.5% natural alcohol, it is made from 100% Merlot and is aged in 55% new oak. An excellent to outstanding Petrus (although much lighter than the 2010, 2009 and 2008), it should be drinking well within 2-4 years and last for 15-20." |
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